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Vorsorgeaufwendungen

Vorsorgeaufwendungen sind Versicherungsbeiträge mit dem Ziel Tod, Unfall, Krankheit, Invalidität, Haftungsansprüche Dritter u.ä. abzusichern. Die als Vorsorgeaufwendungen bezeichneten Beiträge zu Versicherungen und Bausparkassen sind nur im Rahmen bestimmter Höchstbeträge als Sonderausgaben steuerlich abzugsfähig.

Voraussetzung für den Abzug von Vorsorgeaufwendungen ist dass sie

  a)

nicht in wirtschaftlichem Zusammenhang mit steuerfreien Einnahmen stehen, z. B. Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Sozialversicherung § 3 Nr. 62 EStG 1997 oder Arbeitnehmeranteile zur gesetzlichen Sozialversicherung, die auf steuerfreien Arbeitslohn entfallen (BFH, BStBl. 1981 II 530)

  b)

an Versicherungsunternehmen oder Bausparkassen geleistet werden die Ihren Sitz oder Ihre Geschäftsleitung im Inland haben oder denen die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb im Inland erteilt worden ist (vgl. Anlage 5 zu den EStR - Verzeichnis der im Inland zugelassenen ausländischen Versicherungen)

  c)

keine vermögenswirksame Leistungen darstellen

Zu den als Sonderausgaben begünstigten Vorsorgeaufwendungen gehören:

Zu den Versicherungen auf den Erlebens- oder Todesfall gehören auch Pensions-, Versorgungs- und Sterbekassen. Ebenso die Beiträge zur Pflegekrankenversicherung und Pflegerentenversicherung sowie Berufsunfähigkeitsversicherung, Aussteuerversicherung und Erbschaftsteuerversicherung.

Ebenfalls nicht zum Sonderausgabenabzug zugelassen sind Beiträge zu den Sachversicherungen wie Einbruchsversicherung , Feuerversicherung, Hausratversicherung, Kfz-Kaskoversicherung und Rechtschutzversicherung.

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